Fachliche Breite für mehr Potenzial.

Konstantin Steindorf studierte in Köthen von 2008 bis 2011 Maschinenbau mit Abschluss Bachelor of Enginnering und von 2013 bis 2019 berufsbegleitend Wirtschaftsingenieurwesen mit Abschluss Master of Science. Heute arbeitet er erfolgreich als Teamleader im Bereich Forschung & Entwicklung bei Feldbinder Spezialfahrzeugwerke GmbH in Wittenberg.


Warum haben Sie sich damals für das Studium Maschinenbau in Köthen entschieden?
Weil ich mich schon immer für Technik und Maschinen interessierte, suchte ich gezielt nach Hochschulen, die Maschinenbau oder ähnliche Studiengänge im Angebot hatten. Die Entscheidung für Köthen fiel nach einem Besuch zum "Tag der offenen Hochschultür". Der Campus mit den darauf befindlichen Wohnheimen und die moderne Technik der wissenschaftlichen Werkstätten überzeugten mich dabei.

Mit welchen Voraussetzungen haben Sie das Studium aufgenommen?
Ich habe zuvor die allgemeine Hochschulreife erlangt (Abitur an einem Gymnasium).

Welche Gründe bewogen Sie, noch ein berufsbegleitendes Wirtschaftsingenieurstudium dranzuhängen?
Zu der Zeit, als ich mein Bachelorstudium beendete, herrschte als Folge der Bologna-Hochschulreform noch eine große Verunsicherung über die Einstufung der „neuen“ Abschlüsse gegenüber dem klassischen Diplom-Ingenieur. Für mich stand daher fest, dass es zweckmäßig wäre, später noch einen Abschluss nachzulegen, um für die Zukunft Klarheit zu schaffen. Da ich jedoch auch erst einmal berufliche Praxiserfahrung sammeln wollte, habe ich die Absicht eines weiteren Studiums zwar nie aus den Augen verloren, aber die Realisierung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
Die Möglichkeit, mit einem nicht-konsekutiven, berufsbegleitenden Masterstudium noch einmal eine vollkommen andere Fachrichtung einzuschlagen und meinen Wissenshorizont zu erweitern kam mir wie gelegen und wurde dementsprechend wahrgenommen. Im Nachhinein betrachtet, bin ich sehr froh darüber, dass diese Möglichkeit bestanden hat und ich kann heute sagen, dass ich diesen Weg wieder so einschlagen würde.

Wie haben Sie Ihr Studium in Köthen erlebt?
Das Studium in Köthen fand ich sehr gut strukturiert und praxisorientiert. Bei Problemen hat man stets einen Ansprechpartner gefunden, der einen fair und kompetent unterstützt hat.

Was planen Sie für Ihre Zukunft?
Vorerst steht, wie auch nach meinem Erststudium, die Praxisanwendung des neu erworbenen Wissens im Vordergrund. Dass ich mich später durch ein Modulstudium noch einmal  weiterbilde habe ich fest geplant.

Wie war der Berufseinstieg für Sie?
Insgesamt unproblematisch. Ich wurde direkt nach Beendigung meiner Bachelorarbeit von meinem damaligen Praktikumsbetrieb übernommen und arbeite dort auch heute noch. Sicher hätte ich auch bei anderen Unternehmen gute Chancen gehabt.

Wie schätzen Sie Ihre berufliche Zukunft ein?
Mit meinem jetzigen Ausbildungsstand fühle ich mich für gegenwärtige berufliche Anforderungen gut vorbereitet. Durch Weiterbildungen werde ich versuchen diesen Zustand aufrechtzuerhalten.

Was wünschen Sie Ihrem ehemaligen Fachbereich für die Zukunft?
Meinem ehemaligen Fachbereich wünsche ich für die Zukunft weiterhin genug Interessenten, die das Bildungsangebot wahrnehmen und erfolgreich ihren Abschluss meistern.